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TransCareKult – Anerkennungskultur verankern, Bindung stärken

Qualifizierung zur Verankerung einer Willkommens- und Anerkennungskultur in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Ein Qualifizierungskonzept zur Etablierung einer transkulturellen Willkommens- und Anerkennungskultur in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen entwickeln, umsetzen und evaluieren. Dieser Aufgabe nahm sich TransCareKult in der vergangenen IQ Förderperiode, 2015 – 2018, an. Mit der nachhaltigen Verankerung der entwickelten Qualifizierungsbausteine in den Unternehmen und der Pflegeausbildung startet TransCareKult nun in eine neue Projektphase.

Ziel des IQ Teilprojekts ist es, im Zeitraum 2019 bis 2021 den Prozess der Personalgewinnung und -anbindung über die Integration von internationalen Pflegefachkräften in Einrichtungen der Gesundheit- und Krankenpflege sowie Altenpflege in Hessen zu stärken. Demnach soll eine transkulturelle Willkommens- und Anerkennungskultur nachhaltig in den Unternehmen etabliert werden. Darüber hinaus verfolgt „TransCareKult – Anerkennungskultur verankern, Bindung stärken“ folgende Zielsetzungen:

  • Schulung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Unternehmen im Rahmen des Qualifizierungskonzeptes
  • Nachhaltige Verankerung des Qualifizierungskonzeptes durch Schulungen und Beratungen auf der Ebene der Organisationsentwicklung sowie Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren („Train the trainer“)
  • Verankerung der Inhalte des Qualifizierungskonzeptes in der Pflegeausbildung als Beitrag zur Kompetenzentwicklung für die Zusammenarbeit in interkulturellen Pflegeteams

Das Qualifizierungskonzept basiert auf Ergebnissen aus teilnehmender Beobachtung, Interviews und Fokusgruppen, die das Hessische Institut für Pflegeforschung zu Beginn der vergangenen IQ Förderphase (2015 bis 2018) durchführte. Gemeinsam mit kooperierenden stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen konnten so vier Qualifizierungsbausteine entwickelt werden, die an den Bedürfnissen und Bedarfen der neu zugewanderten als auch langjährig Mitarbeitenden orientiert sind.

Qualifizierungsbausteine und Schulungsinhalte:

  • „Einarbeitung interaktiv gestalten“
  • „Teil des Teams sein“
  • „Eine gemeinsame Sprache entwickeln"
  • „Sich solidarisch erklären“

Schulungsmethoden:

  • Interaktive Sensibilisierung für Förderfaktoren und Barrieren im Rahmen einer Willkommens- und Anerkennungskultur über einen kognitiven und einen wahrnehmungsfördernden Ansatz anhand von im Projekt gewonnenem Datenmaterial.
  • Erarbeitung von Transferstrategien zur Umsetzung der Schulungsinhalte in den Pflegealltag.

Beratungsinhalte:

  • Beratungsgespräche zu einem im Projekt entwickeltem Empfehlungskatalog sowie zu intrainstitutionellen Problemstellungen im Rahmen des Integrationsprozesses.
  • Die Beratungen richten sich an die Führungsebene der stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie Ausbildungsstätten der Pflege.

Zielgruppe:
Pflegefachpersonen mit und ohne Migrationshintergrund, Mitarbeitende mit Leitungsverantwortung, Integrationsfachkräfte, Auszubildende in der Pflege, Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen

Region / Einzugsgebiet: Hessen

Laufzeit: bis 31.12.2021

Kontakt

Frankfurt University of Applied Sciences -
Hessisches Institut für Pflegeforschung
Nibelungenplatz 3
60318 Frankfurt am Main
www.frankfurt-university.de
www.hessip.de

Prof. Dr. phil. Ulrike Schulze (Projektleitung)

Christina Gold, M.A. Forschung in der Sozialen Arbeit (Projektmitarbeiterin)

Sabrina Khamo Vazirabad, M.Sc. Barrierefreie Systeme (Projektmitarbeiterin)

Tel.: 069 / 1533 2675
transcarekult@remove-this.hessip.de

Das Projekt "TransCareKult - Anerkennungskultur verankern, Bindung stärken" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

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