IQ Good Practice aus Hessen
Im Förderprogramm IQ arbeiten derzeit rund 330 Projekte bundesweit daran, die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Projekte wie auch die Wege und Strategien, die verfolgt werden, sind sehr vielseitig. Um unterschiedliche Ansätze und erfolgreiche Umsetzungen aufzuzeigen, werden regelmäßig von einer Jury IQ Good-Practice-Beispiele ausgewählt und auf der Webseite des Förderprogramms veröffentlicht. Die IQ Good-Practice-Beispiele zeichnen sich durch Innovation, Nachhaltigkeit und Transferfähigkeit aus.
Auch aus dem IQ Netzwerk Hessen wurden bereits mehrere Strategien oder Produkte als IQ Good-Practice ausgezeichnet. Diese möchten wir Ihnen hier vorstellen.
Projekt Sprachpaten
Kommunikation gelingt nur gemeinsam - Beim Modell Sprachpaten fungieren pädagogische Fachkräfte in Kitas als Mentorinnen für ihre Kolleginnen mit Zweitsprache Deutsch. Die Sprachpatinnen geben ihren Patenkolleginnen unmittelbare Unterstützung im Arbeitsalltag und verankern im Team das Bewusstsein für die Schwierigkeiten des Arbeitens in einer Fremdsprache.
Good Practice Sprachpaten
(PDF 572 KB)
Die dazugehörige Fachpublikation zum Sprachpatenmodell können Sie hier herunterladen: Fachpublikationen
IQ Projekt Diversity Management / Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen
Austausch auf Augenhöhe - Ausländische Vereine und Organisationen sind eine wichtige Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten zur Arbeitsmarktintegration. Dafür brauchen sie Informationen und Kontakte zu den entsprechenden Institutionen. In Hessen gibt es ein Dialog zwischen Migrantenorganisationen und Behördenmitarbeitern zu beiderseitigem Nutzen.
Good Practice Diversity Management
(PDF 575 KB)
Arbeitshilfen aus dem IQ Netzwerk Hessen
Von Informationsblättern über Tool-Boxen bis hin zu Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen - die IQ Teilprojekte entwickeln eine Vielzahl an wertvollen Arbeitsmaterialien auf lokaler und regionaler Ebene. Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung der Arbeitshilfen, die im IQ Netzwerk Hessen entwickelt wurden.
Informationsblatt zu Besonderheiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen aus Westbalkanländern
IQ Infoblatt Westbalkan
Bis zum Zerfall Jugoslawiens gab es in allen Teilrepubliken ein einheitliches und zentralstaatlich geregeltes Bildungssystem. Dieses entwickelte sich in der Folgezeit in den sich neu gründenden Ländern - den heutigen Westbalkanstaaten - unterschiedlich weiter. Um ausländische Qualifikationen richtig einschätzen und zu einer qualifikationsadäquaten Arbeitsmarktintegration beraten zu können, ist es wichtig, Unterschiede und Besonderheiten zu kennen.
Das "Infoblatt Westbalkan" stellt kurz und knapp zentrale Aspekte vor, die bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro mögliche Stolpersteine darstellen und gibt erste Hinweise für die Beratung.
Infoblatt Westbalkan
(PDF 632 KB)
IQ Anerkennungsberatung informiert
Im Rahmen der Infoblattreihe "IQ Anerkennungsberatung informiert" veröffentlicht das IQ Landesnetzwerk Hessen wichtige Informationen zur Anerkennungsberatung in Hessen zu spezifischen Themen.
Berufsanerkennung in Hessen? Unterstützung für Unternehmen
Unternehmen, die Fachkräfte mit ausländischer Qualifikation einstellen möchten, stehen vor der Herausforderung, Berufsqualifikationen aus anderen Ländern einzuschätzen. Das Informationsblatt informiert auf einer Seite über Besonderheiten der Berufsanerkennung und zeigt Beratungsangebote des IQ Netzwerks Hessen auf.
IQ Infoblatt: Berufsanerkennung in Hessen für Unternehmen
(PDF 543 KB)
Informationsblatt zu Berufsbildungssystem und Arbeitsmarkt in Syrien
IQ Infoblatt Syrien
Das Berufsbildungssystem sowie der Arbeitsmarkt in Syrien unterscheiden sich beträchtlich von den Bedingungen in Deutschland. Diese Unterschiede stellt das Infoblatt auf drei Seiten knapp und anschaulich dar. Es wendet sich an Fachkräfte in den Agenturen für Arbeit, in Jobcentern und in Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen.
In Hessen wird es mit gutem Erfolg auch von Ehrenamtlichen, Willkommenslotsen und Beratenden in Kammern verwendet. Die Beratungspraxis hatte gezeigt, dass der Informationsbedarf bei syrischen Zugewanderten über das deutsche Berufsbildungssystem und die Bewerbungsprozeduren auf dem Arbeitsmarkt groß ist.
Die Gegenüberstellung von syrischen und deutschen Systemunterschieden erleichtert es den Beratenden, den Bedarf und die beruflichen Erfahrungen ihrer syrischen Klientinnen und Klienten gezielt zu erfassen. Es optimiert den Beratungsprozess und beschleunigt damit die Arbeitsmarktintegration. Das Format eignet sich als Vorlage für weitere Gegenüberstellungen zwischen den deutschen Berufsbildungs- und Arbeitsmarktverhältnissen und denen anderer Herkunftsländer.
IQ Arbeitshilfe: Infoblatt Syrien
(PDF 797 KB)
