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Studie der Bertelsmann Stiftung: Deutscher Arbeitsmarkt auf Zuwanderung angewiesen

Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf außereuropäische Zuwanderung angewiesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Zuwanderung und Digitalisierung: Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?"

Die Verfasser der Studie vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie der Hochschule Coburg  prognositzieren, dass Deutschland bis 2060 einen jährlichen Einwanderungsbedarf von mindestens 260.000 Personen hat. Durchschnittlich 114.000 Menschen aus EU-Staaten und 146.000 aus Drittstaaten müssten einwandern, um den Rückgang des Arbeitskräfteangebots auf ein verträgliches Maß zu begrenzen. 

Stiftungsvorstand Jörg Dräger unterstreicht, dass ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte aus Drittstaaten mehr denn je gebraucht wird. Das Gesetz allein sei jedoch nicht ausreichend, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Es brauche eine anhaltende Willkommenskultur und attraktive Integrationsangebote.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie können Sie der Pressemitteilung entnehmen: Deutscher Arbeitsmarkt auf außereuropäische Zuwanderung angewiesen (PDF 248 KB)

Die Studie finden Sie hier: "Zuwanderung und Digitalisierung:Wie viel Migration aus Drittstaatenbenötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?"

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