Unsere Kolleginnen Dr. Sarah Pfeffer und Juliane Firlus hatten am 22. September das Vergnügen, in Kassel an einem Hintergrundgespräch des Hessischen Rundfunks, dem so genannten "Roundtable Migration" teilzunehmen.
Neben involas Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik wurde das Gespräch mit circa zehn anderen hessischen Institutionen und Verbänden wie dem Goethe-Institut e.V. in Frankfurt, dem Hessischen Jugendring, dem Deutschen Paritätischer Wohlfahrtsverband Hessen, beramí berufliche Integration e.V., dem Caritasverband Kassel e.V. Jugendmigrationsdienst und dem hessischen Netzwerk Junge Bürgermeister*innen gesucht.
In einer moderierten Gesprächsrunde wurde das Angebot des Hessischen Rundfunks zu den Themen Migrationspolitik und Integration reflektiert und überlegt, wie Menschen mit Migrationsgeschichte, also diejenigen, die die Thematik im Kern betrifft, mit ihren Perspektiven und ihren Themen sichtbarer werden könnten.
Unsere Botschaften:
- Die Arbeitsmarktintegration von internationalen Fach- und Arbeitskräften kann - trotz vielzähliger bürokratischer Hürden - gelingen. Dafür benötigt es jedoch eine fachkundige Begleitung im Prozess der beruflichen Integration.
- Kleine und mittelständische Unternehmen haben häufig Vorbehalte internationale Fach- und Arbeitskräfte anzustellen. Um diesen zu begegnen bedarf es betrieblicher Vorbilder.
- Die arbeitsmarktliche Integration von internationalen Fach- und Arbeitskräften funktioniert besser als es die momentane gesellschaftliche Stimmung und Berichterstattung vermittelt.
Es muss mehr berichtet werden über persönliche Erfolgsgeschichten und Diversität im Alltag.
