Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Neues Working Paper der IQ Fachstelle Einwanderung zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen veröffentlicht

Die Integration geflüchteter Frauen in den Arbeitsmarkt geht nur langsam voran, dies belegen deutsche und internationale Studien. Das anlässlich eines Fachforums Ende April 2017 veröffentlichte Working Paper "Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen: Zahlen, Fakten und internationale Erfahrungen" der IQ Fachstelle Einwanderung zeigt die Hindernisse und Unzulänglichkeiten auf, mit denen sich speziell geflüchtete Frauen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sehen.

Zusammenfassung: Zu den Qualifikationen, Kompetenzen und Erwerbsaspirationen geflüchteter Frauen gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse. Viele Integrationsangebote der öffentlichen Stellen erreichen vorrangig männliche Geflüchtete. Trotz hoher Erwerbsorientierung sind geflüchtete Frauen nur schlecht in den Arbeitsmarkt integriert. Sie sind dabei mit zusätzlichen, geschlechtsspezifischen Herausforderungen konfrontiert. Es sind insbesondere vier Herausforderungen, mit denen sich eine Politik der (Arbeitsmarkt-) Integration, speziell von geflüchteten Frauen, auseinandersetzen muss: Geflüchtete Frauen leben oftmals in tradierten Rollenverständnissen. Ihre Erwerbsbeteiligung liegt deutlich unter der der Männer. Eine spezifische Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen erfolgt kaum. Zudem sind sie bislang in den meisten Programmen unterrepräsentiert. Sowohl in Deutschland als auch im internationale n Vergleich zeigt sich, dass Frauen häufig von multipler Diskriminierung betroffen sind. Arbeitsmarktprogramme sollten auf die spezifischen Bedarfe dieser Zielgruppe hin ausgebaut werden.

Das Working Paper der Fachstelle Einwanderung finden Sie hier zum Download.

Die Working Paper der Fachstelle Einwanderung beleuchten das Thema Arbeitsmarktintegration aus unterschiedlichen Perspektiven und geben im Rahmen der Publikationslinie "Neues aus der Migrationsforschung" einen umfassenden Einblick in aktuelle Fragestellungen der Migrationsforschung.

Zurück zum Seitenanfang
Navigation