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Einrichtung von vier psychosozialen Beratungszentren für Geflüchtete in Hessen

Zur Trauma-Versorgung von Geflüchteten in Hessen wird es künftig vier psychosoziale Beratungszentren geben. Die erste Anlaufstelle in Darmstadt hat bereits ihre Arbeit aufgenommen.

Das Ziel der Beratungsstellen: Geflüchtete, schwer traumatisierte Menschen sozialpädagogisch und psychotherapeutisch begleiten. Daneben wird es Aufgabe der Beratungszentren sein, Bewohnerinnen und Bewohnern der hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen strukturierende Angebote und Sprechzeiten anzubieten.

Die Beratungszentren sollen erste Anlaufstelle zu Krisenintervention und Stabilisierung sein und als Ansprechpartner für Fragen der psychosozialen Betreuung für Kommunen und Städte sowie für freiberufliche Therapeuten/-innen und Dolmetscher/-innen dienen.

Die Beratungsstellen werden durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration finanziert. In den Aufbau der Zentren fließen Ergebnisse aus dem hessischen Pilotprojekt STEP-BY-STEP ein, welches zur Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung Darmstadt von Februar 2016 bis April 2017 durchgeführt wurde.

Die vier Beratungszentren verteilen sich wie folgt:

  • Nordhessen: Trägerverein Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Nordhessen e.V. (Sitz: Kassel)
  • Mittelhessen: Trägerverein Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen in Mittelhessen e.V. (Sitz: Gießen)
  • Südhessen: Bietergemeinschaft DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. / Caritasverband Darmstadt e. V., (Sitz: Darmstadt)
  • Rhein-Main: Verbund Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Rhein-Main (Sitz: Frankfurt)

Presseinformation zur Eröffnung des Psychosozialen Zentrums für Geflüchtete Südhessen

Website des Psychosozialen Versorgung für Geflüchtete in Südhessen

Vorstellung der vier Beratungszentren (Presseinformation des HMSI)

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