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"Diskriminierung in Deutschland": Dritter Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Bei der Arbeitsvermittlung in Deutschland bestehen teils hohe Diskriminierungsrisiken. Zu diesem Ergebnis kommt der Dritte Gemeinsame Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und der in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages.

Die im Juni 2017 veröffentlichte Publikation macht deutlich, dass Diskriminierungserfahrungen bei der Arbeitsvermittlung individuelle Ursachen haben können, etwa offen diskriminierende Einstellungen von Fachpersonal. Allerdings werden vor allem Diskriminierungsrisiken in Verfahrensabläufen hervorgehoben. Diese können dazu führen, dass Menschen bei der Arbeitssuche nicht genügend Unterstützung erhalten und im schlechtesten Fall dauerhaft arbeitssuchend bleiben. Mit dem Bericht sollen subjektive Diskriminierungserfahrungen sichtbar gemacht und Diskriminierungsrisiken aufgezeigt werden.

Für den Bericht wurden Beratungsanfragen ausgewertet, die in den Jahren 2013 bis 2016 bei der ADS und den genannten Beauftragten sowie weiteren staatlichen und nichtstaatlichen Antidiskriminierungsstellen eingegangen sind. Zusätzlich liegen dem Bericht die Ergebnisse der vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) ausgewerten Großerhebung "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland" zugrunde. Darüber hinaus wurde die Rechtsprechung auf nationaler und europäischer Ebene analysiert.

Der Bericht "Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages" zum Download (PDF 4 MB)

Zur Pressemitteilung "Gemeinsamer Bericht an den Deutschen Bundestag zeigt Benachteiligungsrisiken in der Arbeitsvermittlung" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 

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