Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Interkulturelle Grundsensibilisierung mit Schwerpunkt "Asyl und Flucht"

Im Herbst 2015 vereinbarten das BMAS und die Bundesagentur für Arbeit, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jobcentern und Agenturen für Arbeit zum Thema Asyl und Flucht geschult werden sollen. Bei den Schulungen übernimmt das Programm IVAF den Part der Schulung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Das Programm IQ übernimmt die Aufgabe jährlich 5000 Personen (3000 in 2015) in einer eintägigen Schulung auf die Beratung von Flüchtlingen vorzubereiten.

Mit der eintägigen Grundlagenschulung durch IQ werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jobcentern für das Thema "Asyl und Flucht" und die damit verbundenen interkulturellen Herausforderungen sensibilisiert. Es handelt sich um eine kulturübergreifende und länderunabhängige Schulung.

Inhalte der Schulung:

  • Interkulturelle Kompetenz und Kultur
  • Input zu Asyl und Flucht
  • Kulturelle Konzepte der Alltagsbewältigung
  • Besonderheiten der Interkulturellen Kommunikation
  • Sensibilisierung für den Umgang mit der Zielgruppe
  • Praxistransfer

Ziel ist es, dass die Teilnehmenden

  • erkennen, wie unterschiedliche Wahrnehmungen und Perspektiven das Miteinander prägen
  • lernen, unterschiedliche interkulturelle Aspekte zu erkennen und die Bedeutung für ihr eigenes Arbeitsumfeld zu reflektieren
  • sich mit Hemmnissen und Potentialen der Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt auseinandersetzen
  • Einflüsse kultureller Hintergründe auf die Kommunikation erkennen und Handlungssicherheit erlangen

Die IQ Trainerinnen und Trainer von Fresko e.V. und Arbeit und Bildung e.V. führen die eintägigen „Interkulturellen Grundsensibilisierungen mit Schwerpunkt Asyl & Flucht“ in hessischen Jobcentern durch. Das Konzept wurde von der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung (IKA) entwickelt und wird in allen IQ Landesnetzwerken umgesetzt.

Das Schulungsangebot richtet sich insbesondere an alle im SGB II Bereich Tätigen, die Kontakt mit Kundinnen und Kunden mit Fluchthintergrund haben, bzw. Personen beraten, die das Asylverfahren abgeschlossen haben und dadurch in den SGB II Bereich einmünden, d.h. Fallmanagement, Leistungssachbearbeitung, Empfangsbereich, Telefondienst etc..

Haben Sie Fragen zu den "Interkulturellen Grundsensibilisierungen"? Kontaktieren Sie bitte Regina Wiegand - Koordination "Interkulturelle Kompetenzentwicklung"

Die interkulturellen Grundsensibilisierungen "Asyl und Flucht" werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziert.

Zurück zum Seitenanfang